Taekwondo: 5 mal Edelmetall für den Leistungskader in Berlin
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Schon am Freitag morgen in der Frühe ging es für 7 Sportler des TuS Ende mit dem Landeskaderbus auf die lange Fahrt nach Berlin, um am Samstag, 30.09.2017, beim 2. Bundesranglistenturnier Poomsae des Jahres an den Start zu gehen. Aber 10 Stunden Busfahrt haben sich gelohnt - neben 2 mal Silber und 3 mal Bronze konnten alle Sportler ihre persönlichen Ziele erreichen.

Für die erst 9-jährige Jasmin Flotow war dies der zweite Landeskadereinsatz. In der stark besetzten Altersgruppe der 8 bis 11-jährigen Mädchen, befindet sich schon sehr ernstzunehmende Konkurrenz. Unter den 13 Halbfinalistinnen setzte sich Jasmin als jüngste Teilnehmerin mit dem zweitbesten Ergebnis gekonnt in Szene. Im Finale wurden die Formen 4 und 7 verlangt. In der ersten Form lagen die Punktzahlen der vorderen Ränge noch sehr eng beieinander, aber bei der 7.Form zeigten sich dann doch deutliche Unterschiede. Der Sieg ging nach Dänemark, Platz zwei nach Potsdam an die jeweils 2 Jahre ältere Konkurrenz. Bronze für Jasmin Flotow, die sich noch über zwei sicherlich sehr erfolgreiche Jahre in dieser Klasse freuen darf.

Zeitgleich auf 2 Flächen hieß es noch zweimal Bronze für den TuS Ende. Trotz weniger Trainingsmöglichkeiten in der Vorbereitung konnten Mia Merfeld und Paarkollege Leon Pham aus Wuppertal durch absolute Synchronität überzeugen, ließen im Finale 4 Paare deutlich hinter sich und holten sich in der Paarklasse der Altersgruppe 12 bis 14 Jahre Platz drei.

Das Team um Emily Nitsche (mit Luisa Michalske und Alina Tunkel) holte sich in der Klasse "Team, 15 bis 17 Jahre" ebenfalls mit Bronze wertvolle Bundesranglistenpunkte und bleibt damit weiterhin an Platz 1 der Rangliste von Nordrhein-Westfalen.

Für die beiden Silbermedaillen sorgten diesmal die Herren. Robin Schlickmann, im Team der Herren von 18 bis 30 Jahren - der Königsklasse - gemeinsam mit seinen Kollegen Jan Moryson und Luca Fritsche, marschierte frisch durchs Finale und erntete Platz 2.

Klaus Kremer, mittlerweile auch als Landeskadermitglied am Start, traf in der Klasse 61 bis 65 Jahre auf einen altbekannten Gegner aus Wiesbaden, dem er sich diesmal leider geschlagen geben musste. Trotzdem auch hier die Silbermedaille für Klaus.

Persönliche Zielerreichungen folgten in den Einzelstartklassen. Robin Schlickmann zog ins Finale der besten 8 von 17 Startern ein und erreicht am Ende einen guten Platz 6. Mia Merfeld sicherte sich im Halbfinale unter 17 Starterinnen mit dem drittbesten Ergebnis einen sicheren Finalplatz. Tagesziel erreicht. Im Finale kam ihre Präsentation nicht ganz so gut an wie erwartet und bedeutete Platz 8. In der gleichen Klasse heißt es Platz 14 für Emilia Grzechca.

Anna-Lotta Merfeld erreichte unter 23 Starterinnen das Halbfinale der besten 50 Prozent und freut sich am Ende über Platz 11. Emily Nitsche, das erste Jahr in der Altersgruppe 15 bis 17 Jahre, erreicht ebenfalls das Halbfinale unter 26 Teilnehmerinnen und kann am Ende Platz 13 halten.

Nach diesem ernsten, hochkarätigen Turnier freuen sich nun alle auf das vereinseigene Turnier am 07.10.17 - den 9. Ender Open.